Zähneknirschen ist kein Wort

Eine acht Jahre alte Präsenz soll überarbeitet werden – und ich kann nur Feuer speien und mich aufregen: Angelegte Taxonomien sind nicht vollendet worden und stehen im Template als ‘funzt nicht’, Kategorien wurden nicht hierarchisiert, sind so hanebüchen angelegt, daß ich nur heulen möchte. Sidebars sauber anzulegen ist auch nicht gelungen – one for all. Kotz!

Wollte ich diesen elenden, unkundigen Verhau versäubern – kein Kunde wäre bereit diese Kosten zu tragen.
Also muß ich halblebige Taxonomien übernehmen, ein halbes Dutzend Templates versäubern – und komme doch dazu über Kommentare zu lachen, die zum Beispiel so lauten ‘WordPress-Buch ab Seite 218’
Es gibt keine Themes ohne Fehler und Umwege – wir sind alle nur Menschen – dazu kommt: Jeder hat eine eigene Handschrift und einen eigenen Workflow. Was ich hier sehe ist aber leider die schlimmste Variante: Unbewußte Inkompetenz plus Recherchefaulheit. Ich rette programmatische Teile, die nicht gut sind, ich aber einbetten kann – den Neubau wird kein Klient verstehen – aber glücklich mit der eigenen Arbeit ist verdammt etwas anderes.

Mein lieber Scholli – das wird kein Spaziergang … es wird dauern, bis man mich hier wieder liest. Ich bin genervt beschäftigt …

Sommersehnsüchte

Cocktails trinke ich eigentlich nur im Urlaub. Sie sind für mich verbunden mit lauen Abenden an warmen Meeren. Ab und an packt es mich aber. Heute hätte ich gerne einen Sazarac gemacht (Rye Whiskey, ein Hauch Absinth, ein paar Spritzer Bitter, Zuckerwürfel oder Puderzucker, 2 Tropfen Zitrone), nur ist meine Bar aktuell nicht gut bestückt. Ausweichschleife: Pipeline (Zitronensaft, Orangenbrandy, Puderzucker, Rum) Einen Rye werde ich mir aber so schnell wie möglich wieder besorgen – die warmen Nächte auf dem Balkon werden kommen. Den Sazarac habe ich auf den Inseln immer sehr gerne getrunken, obwohl sie ihn nicht als Old Fashioned, sondern immer mit Eis servierten. Geht für mich auch. Gelacht habe ich aber über die Cocktailkirsche … nein, ich bin nicht reaktionär, und nur selten konservativ – aber da schon. Andererseits – habe ich keinen Angostura oder Peychaud’s im Haus, nehme ich auch ganz gelenkig ein paar Tropfen Jägermeister. Aber wehe, jemand schmeißt mir Zitronenzesten in den Sazarac!

Es wird Zeit mal wieder hier abzuhauen. Hart, daß es noch ziemlich lange dauern wird …

Seit heute schaue ich von meinem Bett aus ins Meer, ja ‘ins’, nicht auf. Die Unterwasseraufnahmen aus dem indischen Ozean sind ein Weihnachtsgeschenk, für das ich den richtigen Rahmen suchte – kleine Räume brauchen visuelle […]… Artikel lesen

Nach wie vor Schlafstörungen. Nächtlich nehme ich meine Befindlichkeit ehrlich auseinander. Ich finde Unwille, Aggression. Eine Schicht tiefer graben … Als erstes Gefühl taucht auf, mein Leben gehöre nicht mehr mir. Nächste Schicht: Mutter erwartet […]… Artikel lesen

Tag Drei der Katzenvergesellschaftung läuft ganz gut – weniger Geknurre und Gefauche, langsame Annäherung. Ich beginne die ganze Sache verhalten optimistisch zu betrachten. Überhaupt bricht sich ein ziemlich unkaputtbares Naturell wieder Bahn. Sogar die Frage, […]… Artikel lesen

Meine Schlafstörungen haben Formen angenommen, die jeder Beschreibung spotten. Ich wundere mich nicht. Seit mein Vater nicht mehr da ist, schultere ich vieles, das nicht meines ist. Die Freunde – vor allem die Münchner Freundin […]… Artikel lesen

Wie sympathisch einem jemand werden kann, der beim Anblick eines Soft-Katzenkragens sagt ‘Sowas will ich gar nicht sehen. Wenn die Dinger nötig sind, wurde nicht sorgfältig operiert!’ (Stichwort: Doppelfalte) Ich kenne diese Veterinärin, weil ich […]… Artikel lesen

Freiberufler haben in der Regel eine calvinistische Arbeitsethik: Die Füße hochzulegen fällt schwer, man ist ständig auf dem Sprung. Es könnte ja ein Stammkunde oder gar ein neuer Klient mit einem Auftrag um die Ecke […]… Artikel lesen

Nachhaltig zu leben verändert die Perspektive – ich habe Schwierigkeiten, wenn ich nach materiellen Wünschen (Weihnachten, Geburtstage uww.) gefragt werde – der Kleiderschrank ausgestattet, der Maschinenpark ebenfalls, die Musiksammlung im Bestzustand. In Sachen der – […]… Artikel lesen

Familienkonferenzen, bis zu viermal am Tag. Anreisen und Abreisen. Organisationsaufwände und so herzlose wie stressintensive Amtsschimmel. Abfangen, auffangen, aufräumen. Zurück in Berlin verbringe ich den ersten Tag fast ausschließlich damit fehlenden Schlaf nachzuholen. Nun ist […]… Artikel lesen

Endlich einmal Zeit und Ruhe. Ich stehe viel in der Küche: Der Welt beste Bolognese, saftiger Rotweinkuchen, Croutons, Ceasar’s Salad, Reitersuppen und Rotweinbraten. Es macht soviel Freude unter meinen Händen Dinge entstehen zu lassen, die […]… Artikel lesen

Manchmal fragt man sich ‘Ist das nun Respekt?’ (Die vornehme Distanz, die man nie haben wollte?) oder ist es vielmehr die Scher-dich-zum-Teufel-Variante, die 100%ige Arschkarte, der Mißbrauch auf dem goldgerandeten Tablett? Ein Zorn, ein Rückzug, […]… Artikel lesen

… warum eine bestimmte Freiberuflerin morgens schlecht aus dem Bett kommt. Um dieses Bild zu machen mußte ich mich ziemlich verrenken: Die Spitze des Dreicks, in dem der Kater liegt, besteht aus meinen Kniekehlen. Und […]… Artikel lesen

Ein Bericht auf 3Sat. Eine neue Tour. Endlich! Ich rase an den Computer, rufe Tourdaten ab. Leider tut das auch der Rest der Welt … nerv. Die primär verlinkte Agentur gilt es zu meiden wie […]… Artikel lesen

Advent 2018

Weihnachtsbeleuchtung in der Reihenhaussiedlung Önkelstieg Auch in diesem Jahr häufen sich Katastrophenmeldungen von Ereignissen, die auf zu exzessiven Gebrauch von Weihnachtsdekoration zurückzuführen sind: Sonntag,1.Advent 10.00 Uhr. In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg lässt sich die Rentnerin Erna […]… Artikel lesen

Symbolbild

Da ich es erklärtermaßen ablehne hier über Politik zu reden, meistens jedenfalls, weise ich heute lieber auf die Artikel anderer hin. Betrachten Sie es als Leseempfehlung. Interview Dunja Hayali (Berliner Zeitung) Über das Privilegiert-sein (Lydia […]… Artikel lesen

Ein sonniger Vormittag, ich saß hinten im Büro, bei offener Tür, und arbeitete an der Druckfassung der Studie. Plötzlich brach im großen Wohnraum die Hölle los. Die Katzen waren extrem aufgeregt, es klang nach Jagdmodus. […]… Artikel lesen

failure

Es ist einfach nicht zu fassen, was über die Jahre aus iTunes geworden ist. Ursprünglich ein relativ gutes und auch variables Tool, wird inzwischen der Anwender an allen Ecken und Enden beschnitten und muß ungeheuer […]… Artikel lesen

Doch noch geschafft. Wie immer weit vor der Zeit.

Ich bin ein kleiner Krauter. Anders gesagt: Freiheit ist teuer und unbedingt eine glasharte Entscheidung gegen Reichtum, oft sogar gegen ein auch nur halbwegs komfortables Polster. In der Folge gibt es etwas – und das […]… Artikel lesen

Plant

Nach einem heißen Tag fällt eine tropische Nacht über Straßen und Plätze. Auf dem Heimweg, den Kopf voller Eindrücke, die Muskeln ziehend von ungewohnter Bewegung, wehen Gitarrenklänge über den Alex. Der Granitsims des Schaufensters, auf […]… Artikel lesen

• Alleinfrühstück in der Morgensonne um 8:07h (und das mir!!) • Nachwirkende Nachtträume und schöne Gespräche • Arbeitsplätze • Pixelschieben • befremdlicher Besuch – mit manchen Menschen wird man einfach nicht warm • 150er on […]… Artikel lesen

Ich hatte völlig verdrängt, wie sprachgewaltig Thomas Wolfe ist. Viel zu lange hatte ich ihn nicht gelesen – und dann stolpere ich im Gutenberg-Projekt über eine Veröffentlichung von 1940, und es fegt mich aus den […]… Artikel lesen

Innen und Außen gehen gerade nicht gut zusammen. Insomnia bekommt unter L-Thyroxin mitten im Hochsommer eine neue Farbe (Auch das noch!), obendrein mache ich nun jeden Herzschlag routinemäßig drei Mal. Als ob das alles nicht […]… Artikel lesen

Ist das jetzt das vielbeschworene Sommerloch für dieses Jahr? Gerade ist es so ruhig, daß ich lauter verrückte Sachen machen kann, die lange liegen blieben. Schränke aufräumen, im großen Stil der Materiebefreiung frönen (unglaublich, was […]… Artikel lesen

Meine Motivation scheint temperaturabhängig zu sein wie ich selbst. Bei 14 Grad im Juni kann ich sie erfolglos unter sämtlichen Möbelstücken und ich allen Schränken suchen, und muß sie dann doch durch schlichte Disziplin ersetzen. […]… Artikel lesen

»Gefühl, welches entsteht, wenn dein Körper dir nach dem Abbau aller zugeführten Hormone klar macht, daß er mit diesem blöden Fruchtbarkeitsding noch immer nicht abgeschlossen hat.« Sakra. Was soll denn das? Muß ich nun wirklich […]… Artikel lesen

Was für ein heftiger Tag! Ein großer Präsenzumzug, drei Alarmrufe, drei umfangreiche Telefonate mit Providern, ein halber Meter Buchhaltung, die übliche Hausarbeit und ganz »nebenbei« die große Bestandsprüfung und das Rolieren des Kleidungsfundus von Winter […]… Artikel lesen

Erinnert sich jemand an Jeff Waynes »War of the Worlds« und da speziell an »The Artilleryman Returns«? In dieser Passage wird die Diskrepanz zwischen den Vorstellungen und der realen Umsetzung der Utopien, die dieser im […]… Artikel lesen

Beutezug: Flieder

Ausserdem: Waldmeister eingetopft und frisch bewurzelten Efeu in den Hängegarten gesetzt, ein neues Kleid gekauft, gearbeitet, geatmet und zufrieden gewesen. Ein guter Tag. Überhaupt fing alles an mit sorgsam bereiteten scrambled eggs zum Frühstück – […]… Artikel lesen

Petunie, Männertreu, Leberbalsam

Petunien, Saxifraga, Männertreu, Leberbalsam, Buxus, 1x Primula (aus Sicherheitsgründen im Hängegarten). 75 Liter Erde verbraten, 35 Pflanzen neu gesetzt, einen halben Tag dafür gebraucht. Jetzt, bitte, darf der Sommer kommen, gerne auch direkt ab morgen. […]… Artikel lesen

An den anonymen Mailschreiber: Die Entscheidung gegen ein politisches Schreiben, für ein – mehr oder weniger – Befindlichkeitsschreiben gibt keinerlei Indiz für die Abwesenheit eines politischen Bewußtseins. Vielmehr wird hier eine indirekte Auskunft über eine […]… Artikel lesen

Touch me

(Verzeiht die Qualität der Aufnahme. Bei Nachtaufnahmen ohne Stativ hat die Kamera zu kämpfen.) eine Weinkiste auf den Blumenkastengestängen plaziert und mit Kabelbindern sichert die Zwischenräume auf der Oberseite für zu groß befindet dann in […]… Artikel lesen

Angrillen mit Fischstäbchen auf dem Steba ist vielleicht nicht stilecht, aber lustig. Endlich den frühen Abend draußen zu verbringen – Palastwache und Weißwein – hat unermesslich gut getan. Frühling brauche ich jetzt nicht mehr, wir […]… Artikel lesen

Dieser seltsame Geburtstag, der keiner war, fördert nun im Nachgang die hübschesten Dinge zu Tage. Jener Tag war eher still – wenige Anrufe, keine Päckchen, doch Blumen vom Lieblingsseltsamen. Ich war es wohl zufrieden – […]… Artikel lesen

Ich mochte den Februar nie. Auch dieser fördert die alte Abneigung. Nach Monaten einer Stille, die nicht gesund war, kommt nun alles auf einmal und ich überschlage mich nach allen Regeln der Kunst. Auch nicht […]… Artikel lesen

Leben, wirklich leben, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die einen mitunter in den Wahnsinn treibt … Der Amerikaner hat nach wie vor nichts Sinnvolles zu sagen, ist aber im Amt. Unsereins wartet sich einen Wolf auf […]… Artikel lesen

Start the day

Wenn Essen der Sex des Alters ist, bin ich jetzt wohl fällig. Könnte aber auch unter Selbstliebe und Selbstfürsorge fallen. Jedenfalls baue ich mir in Serie schöne Frühstücksmahlzeiten, die den Start in anstrengende und in […]… Artikel lesen