Kann man ja mal machen

Ein ganz großer Katzen-kümmer-Tag. Die Zwei scheinen zu glauben, ich brauchte unbedingt eine Beschäftigungstherapie. Am Abend überschlage ich spaßeshalber: Leo hat mir den Flur glatt 6x in ein Geröllfeld verwandelt »Weil ich es kann …« Beide hatten mehrfach die katzenbekannten verrückten fünf Minuten, dabei ging unter anderem ein Glas zu Bruch. Auch hatte jemand an den Männertreu geknabbert und das nicht vertragen. Die Folgen fand ich – natürlich – auf dem Sisalteppich wieder, aus dem sich so gut wie kein Fleck entfernen läßt ohne eine andere Art von Verfärbung zu hinterlassen. Shari wollte gefühlte sechhundert Male an fließend Wasser, und auch nach Futter wurde ungewöhnlich oft gerufen, und wenn’s das nicht war, dann wollte man unbedingt bekuschelt werden. Ruhephasen fielen fast völlig aus.

Ich rege mich gar nicht mehr auf. (Hier kommt jetzt ein Button hin, weil ich gerade zu faul bin das kleine Bild noch richtig zuzuschneiden. Ohnehin eignet sich dieses wunderbar für das lange Format im Kopf der Einzelseite.)

Stoisch, liebevoll, langmütig räume und putze ich hinter ihnen her, kuschle nach Bedarf, nehme die Launen gelassen hin. Sie haben mich wirklich gern, aber ich bin eben auch das: Personal. Das hat Mensch eben davon, wenn er und seine Wohnung der Tiere ganze Welt ist.

Derart treusorgend und liebevoll sollte mal jahraus, jahrein jemand mit mir umgehen – ich würde vermutlich komplett verwahrlosen …😎

3 Kommentare

  1. Derart treusorgend und liebevoll sollte mal jahraus, jahrein jemand mit mir umgehen – ich würde vermutlich komplett verwahrlosen …😎

    Oder schnurren vor Glück. ;-)

    1. …und wenn diese Fürsorge dann auch noch voller Hingabe geschieht. Spätestens dann wird man die ‘Umsorgung’ eines Fünfsterneetablissements als bedauernswert erleben.

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