Gar nicht mal so gut

Mittwoch ist immer hart. Die Mutter jammert über Dinge, die nicht zu ändern sind, weil sie der Gesetzgeber nun einmal so bestimmt hat. Man kann das zum K*tzen finden (tun wir), aber es so. Punkt. Eine Stunde in Schleifenbahnen, meine Geduld sehr gefordert. Und natürlich werde ich in der Folge morgen wieder Stunden am Telefon verbringen. Auch: Wieder Druck, Tenor »Alle reisen durch die Gegend, aber du kommst nicht.« Seufz.

Der Bruder hat klar angesagt, daß er anreisen werde, so bald es einen Impfstoff gäbe. Das ist okay, aber mir muß man zusetzen? Mich stresst das enorm.

Ansonsten im Osten nichts Neues. Das laufende Projekt macht mir Freude, ich arbeite gern daran. Davon ab Mangelland. Ich vermisse den Schwaben mehr als ich sollte, Finanzlage schwierig, Sinnlichkeit nur beim Kochen und beim Kuscheln mit den Tieren. Meine stillen Sehnsüchte haben das Zeug zur Tortur. Mir geht langsam die Geduld aus. Was werde ich tun, wenn sie am Ende ist? Ich weiß es noch nicht.

Morgen ein gutes Buch und ein abgestelltes Telefon. Mit Glück Wetter für Waldspaziergänge. Vielleicht ein Blumenstrauß, einfach von mir für mich.
Mein einziges Leben.