Doch nicht unsichtbar

Die Brotfabrik an sich mag ich wirklich gern. Man spürt an allen Ecken und Enden das Engagement und Herzblut, mit dem die Leute dort arbeiten. Die Ü50-Disko hatte mich aber beim ersten Besuch eher erschreckt. Die Musikauswahl war nicht meine, die Atmosphäre fühlte ich als zu betulich. Unterm Strich das Gefühl Dafür bin ich noch zu jung!
Heute war alles anders. Zum einen waren wir zu dritt, zum anderen wurde ich wiedererkannt und begrüßt – das ist schon lustig, wenn du rauchen gehen willst, und dann vom DJ via Mikro gefragt wirst ‘Geht ihr rauchen oder haut ihr schon ab?’
So wurde es ein ganz anderer Abend … Tanzen einfach mit Spaß, ohne dieses Beäugt-werden, Freundlichkeit und Zutrauen allenthalben.

Ich hatte einen Musikwunsch zu äußern, der DJ Olaf meinte aber ins Mikro sagen zu müssen ‘Oha, jetzt muß ich wohl auch noch tanzen’ – Nunja. Es gibt Steilvorlagen, denen ich nicht widerstehen kann. Das Photo allerdings hat die Freundin zu verantworten :)
Es war der erste Stehblues seit gefühlten hundert Jahren, viel distanzierter getanzt als es aussieht – wir haben uns die ganze Zeit leise unterhalten. :)

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