Try to remember the days of September

Das Buch, das ich so dringend haben wollte, ist nun auf meinem Reader. Ein 120-Seiten-Essay, das mir absolut nichts erzählt, das ich gerne höre – und mir unglaublich weiter hilft.
Leichter wird damit nichts, aber klarer, heller, deutlicher. Ich beginne zu verstehen warum und wie und weshalb und warum nicht. Das Wichtigste überhaupt: kein Groll, keine Aggression (mehr). Dort wollte ich ankommen. Mindestens. Weil ich bin was ich bin.

In einem (Moratoriums) Jahr von August an – wäre es anders? Kann nicht einmal entscheiden, ob ich diesen Gedanken überhaupt haben sollte. Er denkt sich von allein. Und ich lasse ihn durchziehen. Time will show anyway.

Bin froh, daß ich wieder Musik hören kann, muß aber aufpassen. Nicht alles geht, doch meine Intuition lotst mich sicher an bestimmten Songs vorbei.
Heute richtig:

Ich bin dankbar für vieles, das nur mit diesem überhaupt zu denken ist. Die Liste ist lang. Viel länger als ich in meinem angespannten Unglücklichsein noch vor wenigen Wochen für möglich gehalten hätte. Gut!
Auch: Ich möchte diesen am Liebsten glücklich und zufrieden wissen. Wollte ich immer. Und scheiterte grandios. Der Mann wird mir – so gut kenne ich mich schon – niemals egal sein. Daß das Glücklichsein ohne mich besser gehen mag, kränkt mein Ego und tut meinem Herzen weh, aber dem Wunsch für jenen tut es keinen Abbruch. Ob es uns beiden so geht?
Fast hätte ich heute ein Katzentier hinübergetragen – ich bin sicher, er vermisst ihn sehr.

Achherrje. Zeitweise gehe ich die Wände hoch und möchte alles – nur nicht akzeptieren, was ist. Es spielt auch einiges an Fremdschämen und Kopfschütteln mit. Meine Emotionen sind schwer zu kontrollieren. Sie für eine Weile abschalten zu können, wäre gut, nur finde ich den Knopf leider nicht.
Leicht ist anders. Mir scheint, das sagte ich schon …

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