Atempausen

Wäre doch das Leben dann und wann
ein wenig mehr unterbrochen
dass man Abstand nehmen könnte von andrängenden Vorkommnissen
und vorbeistürmenden Begebenheiten
wenn es Zwischenräume gäbe
um irgendwie zu Rate zu gehen
dem Dauerbeschuss aus dem Wege zu gehen
Unterbrechungen
in denen man kurz austreten
unterdrückten Grundbedürfnissen nachgehen könnte
Moratorien
kurze Kuraufenthalte
Gelegenheiten
im outside zur Besinnung zu kommen
denn
»Man wird ein bisschen irre, wenn man
Tag für Tag
immerzu leben muss.«

Connie Palmen

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