Baubühne

Wie geplant räume ich im Vorfeld der geplanten Umbauten gefühlte zwei Tonnen an Material von A nach B nach C. Bastet sei Dank trifft die Lieferung exakt nach Zeitplan ein, und ich kann mich an die Vorarbeiten machen. Um Fünf kommt der Freund um mir beim Hauptteil zu helfen – unmöglich das allein zu bewältigen. Es macht großen Spaß mit ihm zu arbeiten.
Wir rätseln gemeinsam über Anleitungen, die eigentliche Arbeit läuft wie ein Tanz: Ohne groß zu reden, weiß jeder was zu tun ist.

Ein Bauteil ist zickig, ich schlage mit der flachen Hand auf die Fläche und treffe mit dem Handgelenk die Kante. Grmpf. Hübsche Prellung, Marke Hühnerei. Kühlen hilft das Schlimmmste zu verhindern, doch habe ich mich nicht schlecht erschrocken. Kollateralschaden, halb so wild, worüber ich sehr froh bin.

Nichtsdesto brauchen wir – Pausen abgerechnet – drei Stunden bis wir fertig sind. Es macht mir solchen Spaß! Obwohl technische Komplikationen auftreten, sind wir beide ganz ruhig und entspannt. Niemand wird laut oder gar aggressiv, vielmehr zielgerichtetes ruhiges Arbeiten ohne Stress.

Als er geht, habe ich noch eine Menge Räumerei vor mir, um Zwei geht nichts mehr.
Doch ist die Aktion absolut gelungen. Das Ergebnis ist wie gewünscht.
Kaputt, zufrieden. Schöne Kombination.

Und morgen baue ich den neuen Kratzbaum.

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