Stolpere ich irgendwo über das Schlagwort vom Bürokratieabbau, muß ich lachen bis ich weinen oder husten muß. Seit langer Zeit stelle ich einen bestimmten Antrag regelmäßig wieder, und über die Zeit ist dieses Nicht-mehr-Papiermonster immer unübersichtlicher, unverständlicher und umfangreicher geworden. Daß die Antragstellung inzwischen online funktioniert, ändert nicht das geringste daran. Das frisst Stunden, und nie bin ich sicher alles richtig gemacht zu haben, nur nach bestem Wissen und Gewissen.
Nun war es heute grau und regnerisch, kühl auch – so hat frau mit diesem verflixten Ding nicht viel versäumt.
Dann hat auch noch ein Firmwareupdate meines Druckers üble Folgen: Plötzlich erkennt die Kiste die Patronen nicht mehr, mit denen sie noch eine Stunde zuvor friedlich kooperiert hat. Wie ich das hasse!
Zum Ausgleich gab es ein wenig Kreatives in der Küche. Eine Art Kötbullar wurden verfertigt (werden eingefroren), auch eine Quarkspeise mit Erdbeeren, für das Abendessen heute die geliebten Bratkartoffeln, eine asiatische Soße mit Huhn gibt es dann morgen mit Mie-Nudeln.
Das Tatortritual fiel heute aus – die Geschichte konnte mich nicht greifen, ich stieg früh aus.
Nachrichten: Endlich ein Ende des Orbanregimes in Ungarn? Was wird nun kommen? Ich habe Hoffnungen.
Ein Arbeitssonntag. Niemanden gesehen, niemanden gesprochen. Meinen Sonntag habe ich dann morgen. Bei schlechtem Wetter: Nähmaschine. Sollte es sonnig werden – nach draußen, einfach mal raus. Und: Keine Email, keine Arbeitstreffen, kein Papierkram – Nachtragssonntag!
[Gestern 550er Mehl und Eier gefunden. Es war wohl ein kurzlebiger Engpass.]
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