Einer dieser Tage, an denen ich eine Kette plus Eisenkugel am Bein habe – die umfangreiche Lieferung von Katzenfutter und -streu mag ich keinem Nachbarn zumuten, also sitzt frau zu Hause und wartet auf Godot. Wenigstens kam heute alles an. Warum mit zwei verschiedenen Lieferungen – die beiden Boten kamen im Abstand von vier Minuten – mir ein Rätsel. Gegen 17 Uhr kann ich dann endlich los, letztes Tageslicht tanken und eine Sendung aus einer Pick-up-Station abholen. Das wurde dann lustig, denn die Passanten, die ich fragte, hatten keine Ahnung, die Befragung diverser Karten war zu ungenau. Schlußendlich fand ich die verflixte Kiste und kam so unfreiwillig zu genügend Bewegung an diesem Tage.
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Schlafen klappt nach zwei guten Wochen mal wieder eher nicht, wundert mich aber nicht. Mein System kommt bekanntermaßen nicht gut klar mit großen Temperaturdifferenzen – draußen, versteht sich – eine Spannbreite von -2 bis +15 Grad, und alles gerät wieder aus dem Tritt. Wie ich das hasse!
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Doomscrolling kenne ich kaum. Mit einer Ausnahme: Auf Vinted kann ich mich stundenlang herumtreiben.
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Mein Mithai hat sich gemeldet, und kann wieder nicht rechnen. Ein entnervter Schriftsatz meinerseits wird sich leider nicht vermeiden lassen.
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Das Dia-Blog hat eine Checkliste übersetzt. Dem ist wenig hinzuzufügen.
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Die Journaille nervt mich. Man könnte sich über den Artikel 5 schlau machen, bevor man darüber spekuliert – der tritt nicht automatisch in Kraft und man geht nicht aus Versehen vorsichtig mit ihm um.
