Der erneute Schnee ist gelinge gesagt unerwünscht. Es kostet Kraft nach draußen zu gehen, egal wofür. Ich will Plusgrade, Frühblüher, Tauwetter, Vogelsang! Dieser Winter ist gefühlt der längste, den ich je durchzustehen hatte. Hoffnung macht das Körpertier: Umfallen gegen Mitternacht, durchschlafen (sic!) bis gegen sieben. Umschlagpunkt? Noch traue ich dem Frieden nicht …
Es sind seltsame Tage zwischen Baum und Borke. Ein Neuauftrag bahnt sich an. Von diversen Institutionen höre ich nichts, obwohl das anders sein sollte – der Ball ist immerhin nicht in meinem Feld.
Mein Miethai hat sich wieder einmal selbst übertroffen: Meine Überzahlungen hat man mir rücküberwiesen- nur deckt sich der Betrag weder mit dem inzwischen eingetroffenen Mietkontoauszugssaldo noch mit meinen eigenen Berechnungen. Witz am Rande: Betrag zu hoch. Dieser Laden macht mich wahnsinnig!
Ich arbeite mäßig, lese viel, räume und putze viel. Eine Art Warteschleifenaktivität.
Ansonsten: Winterküche und Sehnsucht nach Tauwetter und Frühling.
Igelmodus.

Also ich kann mich an Winter erinnern, da war -10 Grad die Normaltemperatur und das von Ende Dezember bis Mitte März. Na ja, vielleicht (be) trügt die Erinnerung auch ein wenig.
Jedenfalls sind doch Temperaturen unter Null und trocken besser als Schmuddeltauwetter, oder?
Besser als Schmuddelwetter, ja. Es sind auch nicht die Minusgrade, die ich furchtbar finde, sondern die Zeitdauer.
Gestern in den Nachrichten hieß es: die längste Frostperiode seit 15 Jahren – mitsamt verhungernden Wasservögeln, weil viele, die früher in wärmere Gefilde zogen, inzwischen hier bleiben. Und weil fischfangende Vögel offenes Wasser brauchen.
Ab morgen nacht kommen die Plusgrade!!!!
Von den armen Vögeln habe ich auch gehört. Hier in Berlin hat es erstaunlicherweise vor allem die Schwäne hart getroffen. So traurig!
Hoffentlich haben die Wetterfrösche Recht.