… was man kann, ist alles richtig.
Sechs Stunden habe ich in der Küche gestanden. Es galt ein wirklich schönes Geburtstagsessen auszurichten. Salat, Hauptgericht, Nachtisch, und dann noch hübsches Gebäck in zwei Varianten.
Dieses Jahr haben wir offenbar beide beschlossen: Alles, was wir an Materie brauchen, haben wir schon, ergo bekam ich zum Geburtstag »nur« essbare Geschenke. Da war ‚was dran. Also habe ich den Geburtstag des Mannes auf gleiche Weise gefeiert, und den Mann mit Essbarem beschenkt (abgesehen von Blumen, die sind obligatorisch). Menü mit drei Gängen, Backwerk. Auch: Selbstgebauter Likör, Erdbeeren, eine lustige Schokolade.
Geburtstage an Montagen sind kritisch – ich hatte zu arbeiten, und auch der letzte Papiertiger auf meinem Tisch mußte dringend von selbigem (Gelungen.) – ich hatte nicht so viel Zeit, wie ich gerne gehabt hätte.
Der Mitternachtswhisky dauerte bis drei Uhr in der Früh, an der Geburtstagsfeier hatten wir beide Spaß.
Ein guter Tag. Ich glaube, wir waren beide glücklich damit.
