Der große Trick gegen zu lange Bänke ist bei mir eine Kombination aus der Fünfminutenregel und der selbst gesetzten Deadline. Klappt immer!
So war ich heute sehr fleißig. – Mein rechenresistenter Miethai (letzter Mietkontoauszug völlig idiotisch), auf dessen Schreiben ich zu antworten im Begriff war, grätschte mir mit einer Zahlungserinnerung dazwischen; und wieder das alte Spiel – die Zahlen stimmen einfach nicht. Abgesehen davon war das gesetzte Zahlungsziel eine Unverschämtheit. Zwei Tage. Aber sonst geht’s noch?! Gleiches gilt für angesetzte Mahnkosten.
Seufzend änderte ich mein Schreiben, rechnete erst nach und dann vor; Schreiben geht morgen raus, entsprechende Überweisung und Anpassung des Dauerauftrags für die Mietzahlung sind erledigt. Ich wette dennoch darauf, daß noch einige Schriftwechsel nötig sein werden. Man gewöhnt sich dran … Wo ich nun schon im Papierwust steckte, habe ich die Ablage erledigt – Sammler jetzt leer, Zufriedenheit groß.
Rechnungslegung und -Versendung sind ebenso erledigt wie die Monatspflegen für März, dito eine kleine Akquisereihe – was aus dieser wird, muß sich zeigen. Nun steht – bis auf Weiteres – nur noch ein Papiertiger aus, für den ich aber noch etwas Zeit habe.
Was auch noch getan wurde: Balkonbepflanzung fürs Erste erledigt – eine von zwei Lavendelpflanzen kam nun nach draußen. Übrigens zum Mißvergnügen des kleinen Katers, der nun keine freie Erdkiste zum Herumliegen mehr findet, und zum Vergnügen der Chefin, der nun niemand mehr Erdbrocken in die Bude trägt. Die aktuelle Pflanzenliste liest sich schön: Hortensien, Hornveilchen, Vergissmeinnicht, Lavendel, Zwergnelke, Primula, Levkoje (Aussaat), Sommerwiese (Aussaat), Zuckerhutfichte, Korkenzieherweide, Waldmeister, Rosmarin, Dill (Aussaat), Thymian. Die Bartblume steht noch im blauen Zimmer und erfreut sich bester Gesundheit, im April werde ich sie nach draußen setzen.
Der Schwung blieb mir, ergo wurde auch noch gesaugt, gewischt, gekocht, geräumt.
Die Tagesnachrichten habe ich gesehen – Pflichtprogramm – mit dem Gefühl von ‚mehr vom Gleichen‘. Man mag sich das kaum noch antun. Da ist jeder Wohnungsputz effektiver.
Morgen: Haushaltsroutinen, dann Sofa, lesen und Ruhe! So weit der Plan, der vermutlich den Kontakt mit der Realität nicht überleben wird …
