Verschiedenes aus den letzten Tagen

In den Nachrichten nichts neues, vielmehr seit Tagen eine Art Bestätigung des jeweiligen status quo in allen Feldern. So gibt es nichts, womit ich mich auseinandersetzen sollte – was an sich schon keine schöne Nachricht ist. Nun gut, dann also Tageskram aus meinem kleinen Leben.

Das Probestück auf der Basis des Raglanschnitts ist über der Brust zu knapp, sonst aber okay. Ich muß das Schnittmuster noch einmal anpassen und werde auch Abnäher setzen. Seit heute ist die Motivation hoch, denn eine Nachbarin schenkte mir einen wunderschönen Leinenstoff. Sicherheitshalber werde ich auch vom angepaßten Schnitt ein Probestück machen – es wäre zu schade das schöne Leinen zu versauen.
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Eine neue katzige Anekdote: Bratkartoffeln zum Auskühlen auf dem Balkontisch geparkt; Leo sonnte sich am Balkon, zeigte bisher kein Interesse an vegetarischer Ernährung. Als ich die Pfanne hereinholte, war der Inhalt deutlich dezimiert und es gab verräterische Spuren auf dem Tisch. Meine karnivoren Proteinverwerter sind alle bekloppt!
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Jemand hat ein Rosmarinstämmchen mit zwei Stämmen inklusive Wurzelballen stumpf draußen abgestellt, aufgegeben. Ein Stamm war tot, der andere begann gerade zu blühen. Ich gab den Ursprungsplan für einen großen Balkonkasten auf, und gab dem lebendigen Teil der Pflanze eine neue Heimat. Alles, was lebt, darf nicht einfach aufgegeben werden! Der Thymian wird eine Basilikumpflanze zur Nachbarin bekommen, wenn es wieder warm genug ist um die Pflanze zu setzen.

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Offenbar bin ich mitunter zu freundlich. Ein langjähriger Klient erwartet Freundschaftsleistung, sprich Arbeitsleistung für lau, am Wochenende. Nur eine halbe Stunde, aber Arbeitsleistung, jenseits üblicher Zeiten und bestehender Verträge. Ich lass‘ den sich beruhigen, er wird sich besinnen. Bin aber schon vergrätzt. Zwei Anbahnungen schweigen sich aus. Auch unerfreulich.
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Alphaville gibt es auch in schön. Jedenfalls fühle ich das so. Eine schöne Buchempfehlung wartet nun auf meinem Reader auf mich, und ich lobe wieder einmal zum einen die Vernetzung, zum anderen den Bibliotheksausweis und die Onleihe.
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Nachdem ich mich nach allen Regeln der Kunst habe betrügen lassen – das Armband mit (gefälschtem) Silberstempel erwies sich als versilbertes Kupfer, ich werde mein Geld nicht wiedersehen – fand ich auf meiner üblichen Second-Hand-Plattform ein Edelstahlarmband, das besonders war – nie vorher so gesehen. Ich ließ es mir schicken – und hatte mich verlesen: zu lang. Nach der Anpassung durch den Juwelier meines Vertrauens ist von günstig nicht mehr zu reden. Drauf gepfiffen. Es macht mir Freude.

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