Tierisch

Ich fühle mich wie ein Greyhound auf dem Rundkurs, den künstlichen Hasen vor der Nase, unerreichbar – Tauwetter für zwei Tage, Frühlingshoffnungen – und dann sind wieder Minusgrade angesagt. Alternativ könnte ich auch eine Fledermaus sein, allerdings eine, die irgendein Idiot dauernd wieder aufweckt: Ich schlafe viel, fast immer zur Unzeit, heißt stundenweise tagsüber, nachts mit Glück zwei Stunden in der Zeit nach Mitternacht – und Frühstück gegen 4:30h (jedenfalls für mich. Für die Felidae dann so um sechs oder sieben). Der ganze Tag sortiert sich schwerfällig um diese nervigen Abläufe. Katze wäre auch möglich – im zehnten Stock eines Hochhauses ohne Balkon, kurz vorm Lagerkoller, die Nase am Fenster. Das soziale Leben leidet erheblich vor allem unter dem Fledermausteil, der Rhythmus der Freunde ist ein anderer.
Dafür verstehen sich der schwarze Hund und ich ganz gut. Zwar schickt er mir dunkle Gedanken, aber er schenkt mir auch erhellende Träume – die er mir läßt. Ich kann mich noch Stunden später gut an die Filme erinnern. Damit läßt sich vielleicht etwas anfangen.

Insgesamt wäre ich jedoch gerne wieder ein halbwegs normaler Zweibeiner – dafür braucht es Wärme. Draußen.
Hilfreich in der Fledermauslage, wie immer, die Tiere und die Kreativität in der Küche. Von den Hyazinthen auf dem Tisch ganz zu schweigen.

2 Kommentare

  1. …und die Solariums-Lichttherapie? Hast Du die genutzt?
    (fragt die Fjonka, die grad mal wieder vom Schneeschippen reinkommt, sonst aber seit Tagen nicht draußen war 🥴 will sagen: auch hier nirgends ein Frühlingszeichen, nichtmal für 2 Tage)

    1. Noch war ich nicht im Solarium, aber nächste Woche steht es im Plan. Ich habe von diesem Winter so sehr die Nase voll wie von keinem zuvor!

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