Gegenbild

Ich habe nicht gut geschlafen. Die Schulung, die ich mir ausgesucht hatte, bringt mir gar nichts außer fünf Mal zwei Stunden verbrannter Zeit – nichts, was ich höre, ist mir neu oder bringt mich auf Ideen. Doch habe ich mich auf die Teilnahme verpflichtet und muß da durch. Ein Stressfaktor.
Der kleine Löwe macht mich wahnsinnig – gegenwärtig muß ich täglich etwas durch die Waschmaschine jagen, auf das er markiert hat. Auch stressig.
Die Kunden wollen betreut werden. Mein Miethai nervt mit Schreiben, die ich dauernd wieder losjagen muß, weil er sich nicht rührt, wo er müßte (Ich kriege noch Geld von denen, von diversen Informationen ganz zu schweigen). Die GEZ ist für ihr eigenes Interface zu doof, und schickt mir wiederum überflüssige Rechnungen, auf die ich reagieren muß. – Alles so auf einen normalen Dienstag.
Senf, Milch und Kaffee sind alle, muß ich mich kümmern. Eine Futterlieferung kommt nicht – ich storniere nach zehn Tagen Geduld und werde morgen jede Menge Futter beim Penny einkaufen. Haushaltskram liegt ebenfalls an. Etcpp. Von zehn bis zweiundzwanzig Uhr bin ich pausenlos beschäftigt.
Eigentlich ein stressiger Tag.

Ich fühle mich komplett entspannt, arbeite einen Punkt nach dem anderen friedlich ab, und der ganze Driss gleitet an mir ab wie Regenwasser an einer Ölhaut. Kein Duracell-Hase weit und breit, stattdessen ruhige Effizienz, bei gefühlt dreißig Baustellen an einem Tag und keiner Änderung der diversen Druckpunkte.

Die 100.000$-Frage: Wo genau ist der Unterschied zu Sonntag und woher kommt der? Ich arbeite daran das herauszufinden.

2 Kommentare

  1. Gratuliere zu diesem Tag – und wenn Du’s rausgefunden hast, lass es uns bitte wissen. 😎
    Hoffentlich kann man’s reproduzieren, aber wahrscheinlich sinds dann doch „nur“ die körpereigenen Hormone…..

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